Hat der übermäßige Mobilfunkgebrauch Auswirkungen auf die Gesundheit ?

Es ist gera­de mal 10 Jah­re her, da war ich als Seni­or Ein­käu­fer unter Ande­rem für den welt­wei­ten Ein­kauf Mobil­funk bei einem gro­ßen baye­ri­schen Auto­her­stel­ler tätig. Zu der Zeit gab es hef­ti­ge Dis­kus­sio­nen wegen  der bevor­ste­hen­den flä­chen­de­cken­den Ein­füh­rung von mobi­len End­ge­rä­ten für die Mit­ar­bei­ter. Es war gera­de zusam­men mit dem Betriebs­arzt und Arbeits­schutz eine Dop­pel­blind­stu­die der Aus­wir­kun­gen von Mobil­funk (auch WIFI und Inhouse GSM)  fer­tig­ge­stellt war. Die Stu­die beleg­te eine Wirk­sam­keit und eine deut­li­che Ver­bes­se­rung des Blut­bil­des von Mit­ar­bei­tern, die im Arbeits­be­reich von bestimm­ten Strah­len­schutz­ge­rä­ten, ich wür­de Sie eher nen­nen Strah­len­har­mo­ni­sie­rungs­ge­rä­te, arbei­te­ten. Ver­klum­pun­gen der Blut­plätt­chen ver­schwan­den signi­fi­kant über einen Zeit­raum von 10 Wochen, so dass im Umkehr­schluss die über­mäs­si­ge Belas­tung des Orga­nis­mus mit unhar­mo­ni­scher Strah­lung wie Mobil­funk eben doch der Gesund­heit abträg­lich ist. Die Stu­die “ver­schwand”, der Betriebs­arzt über Nacht eben­so, der zustän­di­ge Ein­käu­fer und Arbeits­schüt­zer auch bald !
Zu jener Zeit vor 10 Jah­ren wur­den aber gera­de die ers­ten Flat­rates für das rei­ne Tele­fo­nie­ren ein­ge­führt. An Strea­men von Video’s war vor 10 Jah­ren über­haupt nicht zu den­ken, das hät­te ein Ver­mö­gen gekos­tet.

Aus­zug aus dem WEB des Bun­des­am­tes für Tech­no­lo­gie (BMWI) im Jah­re 2007:
Die Strah­len­schutz­kom­mi­si­on kam zu dem Ergeb­nis, dass die gel­ten­den Grenz­wer­te nach dem gegen­wär­ti­gen Erkennt­nis­stand vor nach­ge­wie­se­nen Gesund­heits­ge­fah­ren des Mobil­funks aus­rei­chend schüt­zen. Es liegt kein wis­sen­schaft­li­cher Nach­weis mög­li­cher Gefähr­dun­gen durch Mobil­funk vor. Es gibt aller­dings wis­sen­schaft­li­che Hin­wei­se über mög­li­che gesund­heit­li­che Risi­ken, die­sen soll­te durch wei­te­re For­schung nach­ge­gan­gen wer­den.

Die wis­sen­schaft­li­chen Hin­wei­se waren z.B. der Nach­weis von magne­ti­schen Anten­nen im Gehirn.

Heu­te haben wir viel extre­me­re Ver­hält­nis­se. Es herrscht das Zeit­al­ter der Flat­rate auch für Daten­diens­te.
Als Elek­tro­in­ge­nieur hat­te ich frü­her Men­schen ange­zwei­felt, die davon spra­chen die Strah­lung unan­ge­nehm zu spü­ren, die von DECT- oder WIFI- Sen­dern aus­gin­gen. Wenn ich nun neben einem im Daten­mo­dus ein­ge­schal­te­nen Han­dy sitz­te, füh­le ich mich nach kur­zer Zeit wie ein “Lem­ming”, ‘lul­li’ im Kopf, kaum noch eines kla­ren Gedan­kens fähig.
Soll das gesund sein ?

Gut, ich ent­wick­le Apps für Gesund­heit und bin des­halb schon immer etwas im Gewis­sens­kon­flikt, aber um Got­tes wil­len, des­halb darf das Han­dy im Flug­zeug­mo­dus oder zumin­dest nur im Tele­fon­mo­dus sein, wenn man die Inhal­te hört oder die Apps bedient.

Ich wür­de jeden fra­gen, der mehr als 300 Mbyte Daten­vo­lu­men / Monat mobil ver­braucht, was er denn so Wich­ti­ges damit macht, das nicht war­ten kann bis er einen PC mit Fest­an­schluss zur Ver­fü­gung hat.
Mehr soll an die­ser Stel­le nicht erwähnt wer­den, denn unse­re Gedan­ken auf etwas Schäd­li­ches aus­rich­ten erzeugt viel mehr Scha­den.

GESUNDEN MENSCHENVERSTAND ein­schal­ten,
nicht EXZESSIV, nicht GAR NICHT, die MITTE macht’s.