Tanzen befreit!

Tan­zen, den Gefüh­len frei­en Lauf las­sen, absichts­los, selbst­ver­sun­ken! Ich erin­ne­re mich an mei­ne ers­te Tanz­the­ra­pie-Stun­de vor vie­len Jah­ren. Eine befreun­de­te The­ra­peu­tin lei­te­te mich an, Bewe­gun­gen ent­ste­hen zu las­sen. Anfangs konn­te ich nur zögernd die Kon­trol­le abge­ben. Ein Lied ertön­te aus der klei­nen Musik­an­la­ge. Die The­ra­peu­tin beäug­te mich von ihrem Stuhl in der Ecke des Raums, wech­sel­te plötz­lich das Musik­stück und ermu­tig­te mich immer wie­der tie­fer zu füh­len. All­mäh­lich gelang es mir, los­zu­las­sen. Antei­le, die mir bis­her ver­bor­gen waren, durf­ten end­lich an die Ober­flä­che: Die wil­de Frau und die Hexe über­nah­men die Kon­trol­le. Ich schau­te mir selbst fas­zi­niert dabei zu, wie mein Kör­per durch den Raum wir­bel­te. Ja, auch das steckt in mir.

Mitt­ler­wei­le gehört frei­er Tanz zu mei­nen Lieb­lings- Metho­den, um Emo­tio­nen zu befrei­en. In unse­ren Semi­na­ren darf getanzt wer­den, kei­ner muss! Bestimm­te Teil­neh­mer mögen sich vor ande­ren nicht zu Musik bewe­gen. Erstaun­lich ist trotz­dem, dass auch sie von der im Tanz frei­ge­setz­ten Ener­gie der Grup­pe ange­steckt wer­den.

Tan­zen befreit!

Gera­de jetzt, wo lieb gewon­ne­ne Akti­vi­tä­ten auf­grund der Coro­na-Vor­schrif­ten nicht mög­lich sind, wäre tan­zen eine Opti­on gegen Frust.

Ich lade dich ein, heu­te dein ganz per­sön­li­ches Tanz-Trans­form-Event zu zele­brie­ren: Lege eine Musik auf, die nicht mit per­sön­li­chen Erin­ne­run­gen ver­knüpft ist. Hal­te Songs aus ver­schie­de­nen Musik­stü­cken bereit und wäh­le intui­tiv aus, was dich gera­de am meis­ten in Bewe­gung brin­gen kann. Ich bin über­zeugt, dein Tag wird ein ande­rer!

Und wer weiss, viel­leicht hast du ja sogar Lust auf eine Zoom-Tanz-Par­ty mit dei­nen Freun­den. Dei­ner Fan­ta­sie sind kei­ne Gren­zen gesetzt.

Viel Freu­de beim Tan­zen!

Dei­ne Chris­tia­ne