Emotionales Surfen

Wirst du auch öfter von emo­tio­na­len Höhen und Tie­fen erfasst, von hef­ti­gen Gefüh­len durch­ge­spült? Trau­rig­keit, Ängs­te kön­nen rich­tig unter­zie­hen. Da hilft nur eines: sur­fen ler­nen! Wie blei­be ich oben auf, wenn emo­tio­na­le Wel­len her­an­rau­schen? Wenn du gute Sur­fer befragst, was das Geheim­nis eines gutes Rides ist, wirst du ver­blüfft sein: Top- Sur­fer sind auf den Drop aus: Wenn es run­ter­geht ins Wel­len­tal, je stei­ler, je tie­fer des­to höher ist der Adre­na­lin-Aus­stoss! Nichts für Anfän­ger! Die haben Mühe, auf dem Brett zu blei­ben. Sie freu­en sich, wenn sie über­haupt eine klei­ne Wel­le abkrie­gen.

Ich nut­ze Gefühls­wal­lun­gen, um bes­ser Sur­fen zu ler­nen! Ich ver­su­che, so lan­ge wie es geht (emo­tio­nal) oben auf zu blei­ben. Wenn Gefüh­le von ande­ren anrol­len, hal­te ich best­mög­lich Fokus auf mich und genie­ße die Wel­le. Big Waves von aggres­si­ven Typen sind aber defi­ni­tiv nix für mich. Ich bin eher der Schön-Wet­ter-Sur­fer. Wut­aus­brü­che oder Zor­nes-Atta­cken sind hef­tig zu neh­men. Ich hal­te lie­ber Aus­schau nach der nächs­ten Freu­den-Wel­le, dem nächs­ten emo­tio­na­len Hoch, das Glücks­hor­mo­ne wie Sero­to­nin oder Dopa­min zu mir bringt. Jedem das Sei­ne!
Sicher ist: nach jedem Tief kommt auch wie­der ein Hoch!

Genies­se die nächs­ten Wel­le! Lass dich nicht von ande­ren zu sehr durch­spü­len. Viel Spass beim Sur­fen!