Heilströmen

Ich möch­te dir heu­te eine mei­ner Lieb­lings-Metho­den vor­stel­len, die ich täg­lich als Gesund­heits­vor­sor­ge anwen­de: Strömen

Strö­men ist eine “Heil­kunst” mit der du ganz bequem Kör­per, Emo­tio­nen und Gedan­ken har­mo­ni­sie­ren kannst. Strö­men kommt ursprüng­lich aus Japan. Hier erzäh­le ich dir die Ent­ste­hungs­ge­schich­te. Sie beginnt bei Jiro Murai. Wäh­rend sei­nes Stu­di­ums führ­te er ein so aus­schwei­fen­des Leben, dass er davon mit 26 Jah­ren tot­krank wur­de. Er liess sich in eine klei­ne Berg­hüt­te brin­gen, um sich dort auf sein Ster­ben vor­zu­be­rei­ten. Er medi­tier­te und nahm die Fin­ger- und Hand­po­si­tio­nen ihm bekann­ter Bud­dha-Sta­tu­en ein. Zunächst erkal­te­te sein Kör­per fast wie bei einer Toten­star­re. Aber am 7.Tag bekam er  hef­ti­ges Fie­ber. Hit­ze durch­ström­te ihn und brach­te ihn in einen Zustand inne­ren Frie­dens. Am dar­auf­fol­gen­den Tag konn­te er auf­ste­hen und ganz allein in sein Hei­mat­dorf zurück­keh­ren. Ergrif­fen von sei­ner Hei­lung beschloss er, die Wir­kung der Hand­mu­d­ras auf die Gesund­heit an ande­ren Men­schen zu unter­su­chen . Sei­ne Heil­erfol­ge mach­ten ihn so bekannt, dass er sogar in der kai­ser­li­chen Biblio­thek in den alten Schrif­ten stu­die­ren durf­te und sein Wis­sen über uralte Heil­wei­sen ver­tie­fen konn­te. 1942 traf Mary Bur­meis­ter in Japan Meis­ter Jirô Murai und wur­de sei­ne Schü­le­rin .Nach 12 Jah­ren Stu­di­um kehr­te sie in die USA zurück und vie­le wei­te­re Jah­re spä­ter begann sie, das Wis­sen unter dem Namen Jin Shin Jyutsu wei­ter­zu­ge­ben. So wur­de das Strö­men im Wes­ten ver­brei­tet. Strö­men — wie auch immer es inzwi­schen bezeich­net wird, basiert auf den For­schun­gen des Meis­ters Jiro Murai.

Strö­men zur Selbsthilfe:

Man legt die Hän­de auf bestimm­te Ener­gie­punk­te des Kör­pers mit dem Ziel, Ener­gieblo­cka­den zu lösen und die Selbst­hei­lungs­kräf­te des Kör­pers zu aktivieren.

Im Jin Shin Jyutsu wer­den die Ener­gie­punk­te Sicher­heits-Ener­gie-Schlös­ser genannt , beim Heil­strö­men heis­sen sie Energietore.Wenn sich irgend­wo im Kör­per ein Ener­gie­stau bil­det, ver­schliesst sich das nächst­lie­gen­de Ener­gie­tor wie eine Siche­rung und ver­hin­dert so das Aus­strö­men von wert­vol­ler Lebens­en­er­gie. Durch Hand­auf­le­gen auf ein sol­ches Ström-Tor kann die Blo­cka­de in die­sem Bereich har­mo­ni­siert werden.Die Hän­de kön­nen dabei ganz locker auf der Klei­dung aufliegen. 

Zur täg­li­chen Ener­gie­ver­sor­gung gehört das Strö­men der Hän­de: Jeder Fin­ger wird nach­ein­an­der mit den Fin­gern der ande­ren Hand umfasst und “geströmt”. War­um? An den Fin­ger­spit­zen befin­den sich wich­ti­ge Meri­di­an-Punk­te, die ja auch seit Jahr­tau­sen­den aus der Aku­punk­tur-Leh­re bekannt sind.

Der Meis­ter Jirô Murai sag­te: “Der Atem ist unser gröss­ter Hei­ler, dann kom­men die Hände!”.

Wir haben zur ein­fa­chen Anwen­dung die­ser tol­len Metho­de eine App für Android ent­wi­ckelt, die sogar von erfah­re­nen Ström-The­ra­peu­ten begeis­tert genutzt wird. Mit der bebil­der­ten Heil­strö­men-App kön­nen Ener­gie­to­re und Ström­se­quen­zen kin­der­leicht gefun­den werden.

Quel­len­an­ga­ben:
Wal­traud Rieg­ger-Krau­se: Jin Shin Jyutsu – Die Kunst der Selbst­hei­lung durch Hand­auf­le­gen, ISBN: 978–3‑8289–2113‑9
Mary Bur­meis­ter: Ein­füh­rung in Jin Shin Jyutsu IST. Buch 1, ISBN: 978–3‑930530–00‑7

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